Eine Krebsdiagnose als Wendepunkt - im Interview mit Claudia Oßendorf

Shownotes

Willkommen zu einer neuen Folge von Quickie mit dem Leben 💛 Heute ist Claudia Oßendorf zu Gast – Mentorin, Coach, Speakerin, Vereinsgründerin, Ehefrau und Mutter. Eine Frau, die dem Tod ins Auge geschaut hat und danach erst richtig zu leben begann. Aufgewachsen in Köln, mit Karriere bei einer der größten Sparkassen Deutschlands und einem internationalen Automobilkonzern – von außen hatte Claudia alles. Und dann, mit 24, kam die Krebsdiagnose. Was sie in diesem Moment erlebte, wie sie sich ein stilles Versprechen gab und wie dieses Versprechen anderthalb Jahrzehnte später zur Wirklichkeit wurde – das erzählt sie heute mit einer Offenheit und Tiefe, die unter die Haut geht.

🔍 In dieser Folge bekommst du Impulse auf drei Ebenen: 🧠 Psychologisch

Was eine lebensbedrohliche Diagnose mit dem Nervensystem macht Warum der erste Reflex oft „Gaspedal drücken" ist – statt innezuhalten Wie Ego, Leistung und Anerkennung uns von uns selbst entfernen

💫 Energetisch & spirituell

Wie Claudia lernte, das Geschenk im dunkelsten Moment zu sehen Was es bedeutet, dem eigenen Seelenplan zu vertrauen Wie Sterbebegleitung und Lebensfreude zwei Seiten derselben Medaille sind

🌱 Praktisch

Wie Claudia heute Menschen begleitet – mit Kopf, Körper und Herz Was der Hospizverein Eulamara bewirkt – und warum Abschied Leichtigkeit haben darf Wie du das Geschenk in deinen eigenen schweren Momenten findest

✨ Du erfährst unter anderem:

Wie sich der Moment der Diagnose für Claudia wirklich angefühlt hat Warum sie sich nach der Krebserkrankung erst mal noch mehr verloren hat Das stille Versprechen, das alles veränderte – und das sie jahrelang vergessen hatte Wie Breathwork, Sterbebegleitung und Persönlichkeitsentwicklung zusammenhängen Was der Hospizverein Eulamara ist – und wie dort Abschied in Frieden, Freude und Leichtigkeit entstehen darf Claudias Botschaft: Mach mit. Sei Teil des Lebens. Entfalte dich in deiner Einzigartigkeit.

⏱️ Highlights aus der Folge:

[00:00] Intro & Vorstellung von Claudia Oßendorf [06:00] Der Moment der Diagnose – drei Wörter, die alles veränderten [10:00] Der erste Reflex: Gaspedal statt Innehalten [13:00] Das stille Versprechen am Krankenhausbett [25:00] Warum eigene Erfahrung den Unterschied macht in der Begleitung [30:00] Der schleichende Weg zur inneren Transformation [45:00] Der Hospizverein Eulamara – Abschied in Würde und Leichtigkeit [57:00] Claudias Botschaft ans Leben und an alle Zuhörer

🌀 Diese Folge ist für dich, wenn du…

weißt, wie es sich anfühlt, wenn das Leben plötzlich alles auf den Kopf stellt spürst, dass hinter einem schweren Moment vielleicht ein Geschenk steckt – aber noch nicht weißt, wie du es findest im Hochgeschwindigkeitsmodus lebst und innerlich weißt, dass das nicht alles sein kann dich mit den Themen Endlichkeit, Abschied und wirklich Leben auseinandersetzen möchtest Inspiration suchst, deinen eigenen Weg zu gehen – auch wenn er unkonventionell ist

📲 Mehr von Claudia Oßendorf:

📸 Instagram: @claudia_ossendorf 💛 Hospizverein Eulamara: www.hospizverein-eulamara.de 📸 Instagram Eulamara: @hospizvereineulamara 🎧 Claudias Podcast: Spotify

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✨ In jedem dunklen Moment steckt ein Geschenk. Manchmal braucht es Jahre, um es zu sehen. 💛 Teile diese Folge mit jemandem, der gerade mittendrin ist – und noch nicht weiß, was daraus wird.

QuickiemitdemLeben #ClaudiaOssendorf #Krebsdiagnose #Wendepunkt #Hospiz #Eulamara #Sterbebegleitung #Persönlichkeitsentwicklung #MelanieDominiak #Lebensgeschichte #innereStärke #Transformation #LebenLeben

Transkript anzeigen

00:00:10: Ein herzliches Willkommen zu einer neuen Folge Quickie mit dem Leben.

00:00:15: Deinem

00:00:15: Podcast, dem Podcast wo es um Geschichten geht.

00:00:19: Um Geschichten die das Leben

00:00:20: schreibt,

00:00:21: Quickies und zwar ich als Psychotherapeutin, die guckt mit den Menschen in ihre Leben und in ihre Geschichten hinein weil die allermeisten Geschichten für uns einschneiden sind, die für uns dramatisch sind die erweisen sich meistens als das allergrößte Geschenk.

00:00:38: Und in diesem Fall heute ist es superbildlich und exakt das, was Quicky mit dem Leben eigentlich aussagt.

00:00:45: Nämlich habe ich die wundervolle Claudia Ossendorf bei mir im Interview.

00:00:51: Sie spricht von ihrer Lebensgeschichte.

00:00:52: Und zwar von einem sehr einschneidenden Moment, als sie beim Arzt saß und eine Krebsdiagnose bekommen hat – in ganz jungen Jahren!

00:01:01: Und wie sie jetzt

00:01:02: rückblickend

00:01:02: darauf guckt, was das mit ihr gemacht hat in dem Moment.

00:01:05: Was da in ihr für Klarheiten entstanden sind und wie sie heute sagt, dass es ein Geschenk für sie war.

00:01:12: Genau das bespreche ich heute mit ihr dieses Interviews.

00:01:15: wundervoll!

00:01:16: Ich lade dich herzlich ein wirklich die ganzen vollen Sechzig Minuten zuzuhören und ihre Learnings auch daraus für Dich mitzunehmen.

00:01:24: Denn wir alle haben solche Momente von.

00:01:27: Wir fallen sehr, sehr tief und denken oh mein Gott hier komme ich nie wieder raus.

00:01:31: Und plötzlich geht es dann halt doch

00:01:33: also...

00:01:34: Ich verrate nicht mehr allzu viel sondern ich stelle sie dir jetzt erstmal vor die wundervolle Claudia und dann starten wir direkt in rein das Interview!

00:01:43: Ich wünsche dir ganz viel Freude und ganz, ganz viele Erkenntnisse auch für dich Leute.

00:01:50: Heute bei mir zu Gast eine energiegeladene Powerfrau mit einem unglaublich großen Herzen, die uns daran erinnert wie wertvoll das Leben ist und welches Geschenk dahinterverborgen ist.

00:02:02: Eine Frau, die den Tod ins Auge geschaut hat und danach erst richtig zur Leben begann.

00:02:07: aufgewachsenen Köln Und dort lange ein Leben geführt dass viele von uns kennen.

00:02:12: Von außen alles perfekt berufliche Aufstieg bei einer der größten regionalen Sparkassen Deutschlands

00:02:18: dann

00:02:18: einen international Internationaler Automobilkonzern.

00:02:22: Hochzeit, Kinderglück, Haus – eigentlich alles zu Beetoppi!

00:02:25: Und dann kommt das Leben mit vierundzwanzig Jahren Krebs.

00:02:30: was folgt?

00:02:30: kennen viele hochgeschwindigkeitsmodus Perfektion funktionieren bis ihr Körper die Reißleiner zog.

00:02:37: sie stieg aus und trug dabei ein stilles Sprechen mit sich.

00:02:41: wenn ich in zwanzig jahren noch am leben sein sollte dann zeige mich dankbar bei den menschen und dem leben.

00:02:47: Was folgte war kein Zufall, sondern Konsequenz.

00:02:50: Europawald ließ sie sich ausbilden – in Physiotherapie, Breathwear, Kommunikation, Sterberbegleitung und Persönlichkeitsentwicklung.

00:02:58: Nicht für die Zertifikate, sondern um Menschen wirklich ganzheitlich zu begleiten mit Kopf-, Körper- und Herz.

00:03:05: Heute ist sie selbstständig.

00:03:06: Mentoren, Coach und Speakerin in exklusiven ein-zu-eins Coachings, Workshops, Seminaren oder Keynotes begleitet die Menschen dabei ihre Träume wirklich zu leben – nicht das Leben der anderen sondern ihr eigenes!

00:03:20: Und ihr stilles Versprechen wurde Euler Mara Ein gemeinnütziger Hospizverein in Köln.

00:03:26: Ein Ort an dem der Abschied seine Schwere verliert In Frieden, in Freude, in Leichtigkeit.

00:03:32: Sie ist Mentorin, Coach, Speakerin, Vereinsgründerin,

00:03:36: Ehefrau

00:03:37: und Mutter.

00:03:38: Ihre Freizeit im Van in der Natur weil Freiheit kein Konzept ist sondern ein Gefühl damit sie am Tag des letzten Atemszug sagen kann ich habe wirklich gelebt.

00:03:50: Ich begrüße hier in meinem Podcast Claudia aus dem Dorf und ich bin so dankbar und so glücklich, dass du heute da bist.

00:03:58: Dass du dir die Zeit genommen hast mit all diesen vielen Projekten, die bei dir im Leben da sind!

00:04:04: Und schön, dass Du hier bist und heute dir die zeit nimmst und mit uns ein bisschen plauders.

00:04:10: aber wahrscheinlich wird es wieder weniger ein plaudern sondern mehr ein Deep Talk wie ich dich und uns kenne.

00:04:14: Schön das du da bist.

00:04:16: Guten Morgen, liebe Melanie.

00:04:17: Ich sage schön dass ich da sein darf.

00:04:20: herzlich willkommen.

00:04:21: Danke das ich dabei bin und Ja, ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit und unseren Deep Talk den du schon angeteasert hast.

00:04:30: mal gucken wie tief wir heute tauchen und wohin wir tauchen ist wieder so im Marianne Graben des Lebens finden.

00:04:38: yes

00:04:39: ich habe mir ja gedacht bei der Vorbereitung.

00:04:41: ich könnte mir vorstellen dass viele Menschen weil du das auch hier so oder ich es so gesagt habe und du das vorhin im Eingangsgespräch auch gesagt hast, dass viele kennen das Leben was du vor x Jahren mal gelebt hast.

00:04:52: Und viele sind irgendwann auch an dem Punkt von vielleicht einem Schicksalsschlag wo ihr eigenes Leben in irgendeiner Form nicht mehr das Leben ist was es vorher einmal war also entweder eine eigene Krankheit der Kinder oder Partner verstirbt oder was auch immer.

00:05:07: und lass uns doch mal gemeinsam dort einsteigen weil es eben glaube ich viele sich darin wiederfinden.

00:05:13: damals zu dein Tiefschlag.

00:05:17: Ich könnte mir vorstellen, dass du nicht sofort zwei Minuten nach der Diagnose, ich mach's ein bisschen salopp in dir so die sprudelnde Motivation kam zum...ich geht es jetzt an sondern das du erstmal ganz einem anderen Punkt gestanden bist.

00:05:30: magst du da mal einsteigen und erzählen ja wie sich für dich angefühlt hat und vor allem was dir dann auch geholfen hat irgendwie in dir die Perspektive zu wechseln oder Ja, dich da rauszukämpfen ist vielleicht das falsche Wort.

00:05:43: Aber wirklich deinen Leben noch mal anders anzuschauen?

00:05:47: Also dann sehr gerne!

00:05:48: Ich nehme euch direkt Mitte des Jahres, ich bin vierundzwanzig Jahre alt und hier erinnere mich sehr genau in diesem Moment wo ich total glücklich mit meinem perfekten Lebenspartner in der perfekte Studentenbude Marke Ikea sitze auf diesen kalten Ledersofa Fröhlich die Simpsons, meine Lieblingsserie Schauer klingelt das Telefon und dort höre ich die Stimme des Arztes.

00:06:15: Ich soll doch morgen unverzüglich in die Praxis

00:06:17: kommen.".

00:06:19: Und da begann es schon, dass sich meine Kehle zuschnürte und mein Gedankenkarussell loslegte.

00:06:27: Am nächsten Morgen sitze ich dann an der Praxis des Arzes auf diesem kalten Holzstuhl und höre diesen einen Satz bestehend aus drei Wörtern.

00:06:36: Sie haben Krebs!

00:06:38: Und in dem Moment sind bei mir einfach nur die Schotten runtergefallen.

00:06:42: Ich habe mich gefühlt eingesperrt wie in einem Kerker, ich war völlig taub und diese Außenwelt das Bunte, das Sprudelne, das Lebendige, das Lustige war weg!

00:06:56: Ich war einfach nur mit mir und diesem Thema konfrontiert weil auf einmal ging es nicht um irgendwelche Probleme und Sorgen sondern ich hatte Angst und zwar nicht irgendeine Angst Ich hatte Todesangst.

00:07:10: Weil auf einmal sind es nicht diese anderen, die Schlagzeilen, die Oma, ach, irgendein Schicksalsschlag sondern fuck!

00:07:17: Auf einmal sitze ich da drin und ich mit meinen vierundzwanzig bin auf einmal verletzlich Und das war eine Zeit, die mich sehr, sehr getroffen hat und wo auch sehr hilflos war weil ich wusste... ...ich habe keine Kontrolle über das was jetzt passiert Und das, was passierte war dann halt sehr die Maschinerie des Gesundheitssystems von Untersuchungen und OP.

00:07:42: Also ich bin natürlich diese Zeit irgendwie nur so taub gewabert und war auch wirklich mit dem Thema alleine weil ... Die Menschen in meinem Umfeld waren selber komplett überfordert.

00:07:56: Das heißt, da hab' ich nicht die Stütze erfahren, die ich gebraucht hätte.

00:08:03: Klammer auf!

00:08:04: Mein Mann ist ... Das Geschenk des Lebens, diese zauberhafte Seele.

00:08:08: Also der war wirklich so dieser einzige Instanz die in all diesen Tuberwohnen Ruhe und ein Vertrauen mitgebracht hat.

00:08:16: also das definitiv das möchte ich hervorheben und betonen.

00:08:20: alles anderem Umfeld war am Wackeln und hat gar nicht mitbekommen wo ich im Leben stehe.

00:08:25: da waren die Themen die Probleme der anderen vordergründig Und auch hier will ich gar keine Vorwürfe machen.

00:08:31: Ich will nur hervor heben wie allein ich in der Situation war und andere Unterstützungsangebote sei es Psychiater, Seelsorger, onkologischer Diensthassel nicht gesehen.

00:08:44: Da habe ich mich mit vierundzwanzig Jahren nicht wiedergesehen.

00:08:47: Also das war mir zu altbacken, das war mit so piefig.

00:08:51: Das was ich wusste war mir zugruselig Und so habe ich dann halt meinen eigenen Deal damit geschoben als dass ich gesagt habe okay Ich lasse das jetzt alles zurück.

00:09:02: Ich habe es gewissermaßen abgekapstelt, ich hab nach vorne geschaut und geguckt okay... ...ich will jetzt leben!

00:09:08: Das ist mir passiert?

00:09:10: Ich will's nicht zum Wiedererkennungszeichen

00:09:13: haben?!

00:09:13: Ich will vor allem auch nicht diesen schwerstebeinnerten Ausweis haben den sie mir ausstellen wollten mit achtzig Prozent Grad wo ich gesagt habe Leute, ich habe doch noch was für euch im Job in der Karriere und wenn ich dann diesen Stempel habe, nee da werden wir Türen versperrt.

00:09:29: Und so habe ich mich entschieden, okay weg damit nach vorne.

00:09:33: und zu deiner Frage.

00:09:34: Naja hat es mich dann verändert?

00:09:39: Nein nicht direkt!

00:09:40: Also es hat mich verändert in die Richtung dass sich da nur noch schneller aufs Gaspedal gedrückt hab weil ich Angst und Sorge um all meine Träume und meine Möglichkeiten hatte.

00:09:51: Also es war ein, wenn eine Frage einer Entscheidung anfiel dann habe ich ja, ja, Ja gesagt um all diese To-dos auf meiner Bucketlist abzuhaken.

00:10:00: Wille ich heiraten?

00:10:01: Ja will ich einen Haus bauen?

00:10:02: Ja, will ich ein Kind haben?

00:10:03: Ja!

00:10:03: Es war so je schneller und sebester was ich hab, hab' ich Und gleichzeitig immer wieder in diesem Nachsorgerhythmus alle drei Monate, alle sechs Monate konfrontiert mit Wie viel Zeit schenkt mir doch das Leben.

00:10:17: Also kannst du das so vorstellen, in dieser Nachsorge erinnere ich mich jetzt bin ich immer hingangen um dann mein nächstes drei Monatsticket fürs Leben zu lösen.

00:10:30: Das war ein Zustand und Stress und Panik also auch da immer wieder an diesen Moment erinnern zu werden.

00:10:39: Ja...das war eine sehr besorgniserregende Zeit, die viel mit mir gemacht hat und meinen Nervensystem auf Anschlag gebracht hat.

00:10:52: Und gleichzeitig finde ich es so beeindruckend zu hören wie du ganz klar formulierst was du für dich klar entschieden hast nämlich ich identifiziere mich jetzt nicht mit dem Krebs also hört mir auf mit irgendwelchen Papieren die ihr ausstellen wollt oder mit irgendwelschen Stempeln Diagnosen Sondern, also das ist ja auch eine Entscheidung zu sagen okay ich gehe den Weg oder den Weg.

00:11:13: Zu sagen okay gibt mir das alles.

00:11:15: und ja und das ist jetzt halt so...und das nehme ich jetzt halt zu hin und da muss sich jetzt halt eine Variante die andere Variante zu sagen.

00:11:22: Ich will davon nichts wissen!

00:11:24: Und ich möchte weiter ich bleiben in meinem Leben leben und so viel wie möglich davon leben.

00:11:29: Also so eine innere Ausrichtung, die ja auch sehr viel wahrscheinlich zum weiteren Verlauf beiträgt.

00:11:35: Eine innere Hoffnung und Aufstellung zu haben.

00:11:38: So sagen ich lebe solange ich das kann und genießt es.

00:11:41: oder zu sagen okay ich gebe mich dem hin und jetzt ist halt bald vorbei.

00:11:45: Richtig!

00:11:46: Ja und da danke ich auch der Oberärztin der Uni Klinik Köln, die nach meiner OP an meinem Krankenhaus betstand in ihrer wirklich total... ruhigen und stabilen Art, status quo umgehangen weißer Kittel, Hände in der Tasche kurze braune Haare und so ein ganz ruhiger und friedlicher Blick.

00:12:08: Und sie war diejenige, die mir den Satz mitgegeben hat.

00:12:13: vielleicht war es einen Schuss vor dem Bug?

00:12:16: Das war für mich so'n Turning Point, der wie ich es sage diesen Feuerball, diesen Energieball in mir hat hochkommen lassen dieses A-Claudia Das war es noch nicht.

00:12:28: Ich mache da jetzt weiter, also da war wirklich diese Überzeugung von ... und dieses Versprechen was dann in mir hochkam ein sich gewissermaßen schuldig fühlen ich weiß nicht liebes leben was ich hier nicht verstanden habe, was falsch gelaufen ist.

00:12:46: Dass ich jetzt hier in diesem Bett an diesem Punkt in meinem Leben bin.

00:12:50: Los bitte, bitte!

00:12:51: Ich verspreche dir, ich versuche es herauszufinden.

00:12:55: Gib mir eine zweite Chance und... In diesem Moment kam dann dieses Versprechen zu mir.

00:13:01: Wenn du mir diese Möglichkeit von zwanzig Jahren schenkst, das war irgendwie ... es kam alles.

00:13:06: Ich hab nicht darüber nachgedacht, sondern ich bin vierundzwanzig.

00:13:09: Ich habe diese Zahl zwanziger Jahre.

00:13:11: Dann bin ich vierundvierzig und dann stehe ich vor Leuten und spreche zu ihnen um ihnen Zuversicht und Hoffnung zukommen zu lassen.

00:13:20: Das war in dem Moment da ohne zu wissen wie Und das wurde dann zu meinem Kompass, zu meinem geheimen Versprechen was ich jahrelang, anderthalb Jahrzehntelang nicht laut ausgesprochen habe und ehrlicherweise die ersten Jahre selber vergessen hab.

00:13:37: Also obwohl ich mit dieses starke Versprechen gegeben habe, habe ich selber vergessen und nicht nach diesem Versprechen gelebt im Sinne von Liebe-und Dankbarkeit sondern wie zuvor erwähnt Fuß aufs Gaspedal, Hochgeschwindigkeitszug ab dafür.

00:13:55: Und dann erst im weiteren Verlauf der Jahre kam irgendwann mal wieder dieses Thema hoch wo ich begann mich zu erinnern Oh Moment Mal!

00:14:07: Da war ja was und das Leben hat sein Versprechen eingehalten.

00:14:13: Now it's me.

00:14:15: Jetzt ist es für mich die Zeit auch diesen gerecht zu werden.

00:14:22: Glaubst du, bevor wir gleich so ein bisschen in die Zukunft schauen?

00:14:24: Aber noch mal rückblickend hast du für dich schon herausgefunden warum du diese Erfahrung machen musstest würde man jetzt wahrscheinlich sagen durfte.

00:14:35: es kann man sehr wenn man sehr spirituell angehaut ist auch sagen Hast du das für dich mittlerweile verstanden?

00:14:41: Hast du so erkannt dieser Schuss vor dem Buch ging's da wirklich drum dass du vorher irgendwas falsch gemacht hast wo das Leben dich stoppen wollte?

00:14:50: Oder ging es vielleicht auch darum, die Erfahrung zu machen um auf Basis dieser Erfahrung jetzt deinem Seelenplan zu folgen?

00:14:58: Also das zu tun was du teilweise nur tun kannst wegen dieser Erfahrung.

00:15:04: Absolut also heute sage ich ja heute habe ich's verstanden.

00:15:10: Es hat Jahre gebraucht.

00:15:13: Heute nehme ichs an und verstehe es als Zeichen meine Seelenplans und weiß welches Geschenk in dieser Erfahrung steckt.

00:15:20: Und das ist ganz wichtig, weil ich sage immer meinen Kunden finde das Geschenk in dem vergangenen auch wenn das Vergangen der Moment fürchterlich war und viele zeigen mir erst mal ein Vogel aber es ist so... Krass, dass du das jetzt auch so formulierst.

00:15:32: Weil die Erfahrungen, die wir machen, sind ja immer irgendwie ein Zeichen.

00:15:36: Entweder ein Zeich von hey stopp mal!

00:15:38: Du rennst hier in die falsche Richtung oder einen aus dem Nichts kommend... ...ein Zeichen für und hier darf sich dein Leben wandeln weil wir haben hier noch was anderes mit dir vor im Leben sozusagen.

00:15:49: Ja ich mag Ihnen noch einen Satz von einem meiner Mentoren teilen Auch zum Thema Geschenk und Erfahrungen den ich sehr passen finde.

00:15:57: Er hat gesagt Manche Erfahrungen im Leben sind wie Geschenke mit einer komischen Verpackung.

00:16:05: Wie gesagt, ich will es nicht kleinreden.

00:16:07: Es war furchtbar und in keinster Weise schön.

00:16:11: Und doch aus diesem tiefsten Tiefpunkt eine Erkenntnis mitzunehmen.

00:16:17: Heute um deine Frage zu beantworten, zum einen entspricht das meinem Seelenplan, um daraus etwas zu bauen.

00:16:25: Zum anderen habe ich letztes Jahr für mich erst in der vom Greifen können, wofür steht die Haut?

00:16:33: Also diese Krebsdiagnose, die mit der Haut im Zusammenhang stand.

00:16:38: Thema Abgrenzung.

00:16:40: und dann erst begann ich wieder so zurückzuspulen in meinem Lebensfilm.

00:16:45: was habe ich denn so erlebt?

00:16:47: wie hab ich mich denn verhalten?

00:16:49: Ich war ja... Die Liebe, die Brave angepasst.

00:16:53: wo habe ich nein gesagt?

00:16:54: Wo durfte ich Nein sagen?

00:16:57: Und dass das mal ein inneres Gewächsgeschwür war, was sich in mir aufgestaut hat und dann über diese Krankheit zum Ausdruck gebracht hat.

00:17:08: Auch da mit der Hilfe von einem ganz liebevollen Menschen im Gespräch habe ich auf einmal so einen Klickmoment gehabt.

00:17:15: Was ist denn mit der Diagnose passiert?

00:17:18: Weil ich mir auch die Frage gestellt hab, okay ... Bei meins geht's nicht gut!

00:17:22: Bei mir ging es bis zu heutigen Tage gut.

00:17:25: Wieso?!

00:17:26: Und das Spannende ist, dass ich im Moment der Diagnose Grenzen gesetzt habe.

00:17:32: Ich hab gesagt nein!

00:17:33: Ich nehme nicht diesen schwerstbehinderten Ausweis an.

00:17:36: Ich habe gesagt Nein!

00:17:37: Ich mache nicht die Immuntherapie.

00:17:40: und jetzt machte eine oder andere sagen bist du bescheuert?

00:17:44: Für mich hat sie es in dem Moment richtig und wahrhaftig angefühlt.

00:17:48: Es war mein Weg und es war meine Form des Umgangs und ein ganz klares Inneres... Das ist unverrückbar.

00:17:56: Also das ist nicht so ein, euch wünscht es wäre schön wenn.

00:17:58: Ich glaube sondern es war wirklich ... Es war Tag und Nacht.

00:18:01: Das war ein Nein!

00:18:02: Ich mach' das nicht!

00:18:03: Punkt.

00:18:04: Ja.

00:18:05: Unverrückt.

00:18:05: Und ja... Das ist quasi für mich die Erkenntnis aus diesem Ereignis.

00:18:12: Ja wieder diese Klarheit der Entscheidung und der Abgrenzung zu dem einen Weg und dem anderen Weg.

00:18:18: Und wie du sagst – und das hast du auch so schön auf den Punkt gebracht – es hat sich richtig angefühlt, hast du gesagt?

00:18:23: Das heißt Du hast deinem Gefühl mehr Raum gegeben als deinem Verstand.

00:18:27: Und ich glaube, das ist so was Wichtiges für so viele Entscheidungen in unserem Leben oder so viele Momente wo wir vielleicht auch vor großen Herausforderungen stehen nicht ständig den Verstand zu befragen und die Pro- und Kontra-Listen im Kopf durchzugehen oder zu überlegen, was sagt das Umfeld?

00:18:42: Oder was denken die wenn ich jetzt so entscheide?

00:18:45: ...ins Gefühl, in diese Intuition wieder reinzukommen.

00:18:47: Diese Verbindung zu sich und das Gefühl zu erkennen... ...und das Gefühl sagt Das oder Das!

00:18:52: Und das Gefühl reicht als Moment.

00:18:55: Es ist das stärkste Argument überhaupt.

00:18:57: Da braucht nicht der Verstand Ja aber Sondern Lass mich in Ruhe Mein Weg, mein Gefühl, meine Entscheidung

00:19:06: Genau so hundert Prozent.

00:19:09: Und das hat wahrscheinlich ja auch nochmals den Turning Point gemacht, weil vielleicht dass auch so das Thema dahinter war.

00:19:15: Wenn du sagst Grenzen setzen für dich einstehen, für deinen Weg ganz klar dein Weg zu gehen hast in dem Moment schon diese Aufgabe eigentlich angenommen.

00:19:26: Richtig genau

00:19:28: krass

00:19:30: Ja, das war die Phase mit Vierundzwanzig und dann wie gesagt kam der Hochgeschwindigkeitszug.

00:19:36: Was würdest du sagen heute?

00:19:37: Warum bist du da eingestiegen?

00:19:38: Weil ich kann mir vorstellen dass es auch viele kennen.

00:19:41: Viele nutzen das wahrscheinlich auch oder machen das zum einen das Gefühl zu haben für den Verstand Die Idee zu haben Ich muss ganz viel noch abhaken aber natürlich ein inneres auch wie mich nicht in die Ruhe begeben, um nicht Raum zu haben darüber nachzudenken und nicht das Gefühl von oh Gott ich weiß nicht was passiert.

00:19:59: Sondern ich mache mache mache um so ein bisschen vielleicht auch weglaufen vor dem Moment und dem sich damit auseinandersetzen haben.

00:20:06: Was würdest du sagen?

00:20:07: Was war dein deine unbewusste Idee das so zu tun?

00:20:13: Also unbewusst wars und so denke ich heute drüber ein Zeichen von Anerkennung Ein Zeichen von, guck mal hier.

00:20:21: Ich bin wer ich kann was?

00:20:23: Einen der Gesellschaft gefallen und nach den Rollen und Ideen der Gesellschaft funktionieren.

00:20:31: Also wenn ich mich so verhalte dann werde ich gesehen da werde ich geliebt Dann werde ich gewertschätzt dann bin ich anerkannt dann kommen die Leute zu mir wollen mit mir befreundet sein sagen wow toll das schmeichelt mir Und es bringt halt auch ganz viele nettigkeiten mit wo's auch finanziell entlohnt wird und dann kann ich mir tolle Dinge leisten.

00:20:52: Und dann lebe ich so ein Leben wie ein Paradies in der Hängematte, muss mir um Geld keine Sorgen machen und bin in einem schönen Haus mit dem schönen Auto und im schönen Urlaub schön gekleidet.

00:21:03: So dieses ... Ach!

00:21:05: Wenn es einfach zu laut wird, ach, dann kaufe ich mir irgendwas auch hier.

00:21:11: Das merke ich heute also, wie oft wir shoppen waren, so Dinge immer im Haussachen verschönert haben, also Nestbau.

00:21:19: Ja einerseits ja schön und ich will Geld und Materialismus gar nicht negativ reden bloß in welcher Form ich es gelebt habe als wie du sagtest aus welcher inneren Haltung heraus ich es gemacht hab.

00:21:33: Es war ein um Nicht Inne zu halten zu schauen was ist denn gerade in mir los sondern mich selber so Im hamsterrad zu halten dass Ich einfach wie so eine Schneekugel dauerhaft in Aktion bin.

00:21:50: Das ist passiert!

00:21:53: Und du hast es vorhin schon angesprochen, dein Nervensystem war dann wahrscheinlich auch weiterhin ständig überreagiert sozusagen also am ständigen Feuern ständig in Actionen was natürlich dauerhaft gar nicht gesund ist.

00:22:09: Nee, auch das habe ich nicht verstanden oder da habe ich versucht andere Ursachen und Gründe zu finden.

00:22:17: Das war auch so, wo du das jetzt sagst Nervensystem.

00:22:20: Ich bin ja unter anderem auch Physiotherapeutin.

00:22:22: Deswegen ist mir auch Körper, Anatomie, Physiologie sehr vertraut.

00:22:27: Auch Thema Breathwork, wo wir in die Tiefe tauchen War mir auch nicht bewusst wie ich überreizt war Und deswegen nicht schlafen konnte.

00:22:37: Ich hab's im Zusammenhang geführt mit auch ne Hörer, jetzt bin ich Mitte Ende Drei-Sicht.

00:22:40: Das könnte auch schon so was vor Menopausal sein also vor den Dechseljahren.

00:22:45: Was ja durchaus bei vielen Frauen so ist das es ganz unterschwellig anfängt und ich habe es darauf zurückgeführt.

00:22:51: gut dann ist halt dieser Mangel der Schlaf die Schlafqualität die schlecht ist.

00:22:57: So ist halt der Progesteronmangel.

00:23:00: Dann hole ich mir doch eine Pille werfe mir die rein.

00:23:02: Achtfünfzig Milligramm funktioniert nicht.

00:23:04: Den gibt man die doppelte her irgendwie immer noch nicht.

00:23:08: und ja ganz viele schlaflose Nächte wach zwischen zwei und vier morgens um vier dann wach aufgestanden.

00:23:17: Und ich dachte mir, bei mir läuft es doch oder wie er dann braucht mein Körper halt nicht viel schlaft?

00:23:25: Dann bin ich halt superwungen und gibt die Eulen, die Lärchen, die die zwölf Stunden schlafen, da bin.

00:23:34: Zu der Zeit hab ich sehr intensiv Triathlon betrieben.

00:23:37: Macht dann da irgendwie meinen Rollentraining.

00:23:39: anderthalb Stunden, gehen nochmal ne Stunde laufen keine Ahnung bevor ich dann halt nüchtern ohne Essen auch das Training gemacht habe.

00:23:47: vollkommen irre.

00:23:49: Dann beginne in den Tag zu starten.

00:23:51: Family so ne Mann Job zu derzeit ab ins Büro nach Hause kochen putzen einkaufen alles die One Woman Show und alle sagen wow Bin ich halt?

00:24:03: Kann ich halt, guck mal hier.

00:24:05: Ja das war die Version der Claudia zu der Zeit wie sie es so gut sie konnte gelebt und gemacht hat.

00:24:13: Und hier finde ich auch immer wichtig hervorzuheben Auch mit diesen Teilen dieser zeit liebevoll und dankbar umgehen Also sich selber nicht verurtern und sagen Gott was war ich da für eine Person?

00:24:27: also das kannst ja keinem erzählen sondern All diese Momente haben mich in die Situation gebracht

00:24:33: zu

00:24:34: spüren, wie du es so schön sagtest.

00:24:37: Wie sich's anfühlt?

00:24:38: Was macht das mit einem?

00:24:39: und auch hier dieser Satz rückwärts können wir das Leben verstehen und vorwärtes leben um daraus erkennen?

00:24:47: okay was hat es mir gezeigt?

00:24:50: welche Erkenntnis habe ich heute für mich mitgenommen.

00:24:53: Wie kann ich die für mich, für die Zukunft nutzen?

00:24:56: und vor allem viel wichtiger wie kann ich anderen Menschen früher eine Abkürzung zeigen dass sie nicht in diese Falle tappen?

00:25:05: Dass Sie bitte nicht erst einen schweren Schicksalsschlag haben oder erstmal komplett überreizt mit ihrem Nervensystem da sind sondern wie gelingt es uns präventiv früher das Bewusstsein der Menschen zu verändern damit sie ja gesunder, glücklicher ihr Leben gestalten können.

00:25:26: Und das Ganze passiert natürlich viel authentischer mit Menschen wie dir die selbst diese Erfahrung gemacht haben.

00:25:34: also es gibt ja super viele Fachexperten egal welches Fach ob's jetzt Zahnärzte, Therapeuten, Osteopathen keine Ahnung was sind Die ganz ganz ganz viel wissen unfassbar viel gelernt haben Aber das alles halt einfach für sie pure Theorie ist.

00:25:52: Und dann gibt es Menschen wie jetzt dich und ich auf meinen Weg, die ja diese einzelnen Erfahrungen auch gemacht haben.

00:25:59: Das ist was anderes und ich glaube viele Menschen fühlen sich da eher gehört und verstanden weil sie wissen okay du erzählst nicht blanke Theorie ein bisschen bla bla und man sollte doch sondern... Du kannst sagen, ja.

00:26:11: Ich hab's jahrelang auch anders gemacht und hey du kannst den Weg auch gehen.

00:26:14: ich kann mir einfach aus meiner Erfahrung sagen kommt nicht so gut fühlt sich dann so und so an.

00:26:18: aber ich kann verstehen an der und der Stelle dass es gerade für dich schwer ist den Turning Point zu finden weil du in diesem Power-Ding auch grade Anerkennung findest Weil du merkst wie die Leute zu dir schauen sagst du bist so ne Powerfrau was du alles gewuppt kriegst.

00:26:32: natürlich is das ego dann so Ja gell?

00:26:35: Aber das ist ja kurzfristig nachvollziehbar aber langfristig halt nicht so.

00:26:41: und das reflektieren zu können, aber eben nicht mit so einer du-du Zeigefinger-Mentalität sondern ein hey ich verstehe das.

00:26:48: Und ja!

00:26:49: Ich habe es auch geil gefunden Anerkennung zu kriegen für diesen Moment.

00:26:52: Aber ich sage dir weißt du kann noch viel schöner kommen und es kann noch mit viel schöenerer bessere Anerkennen kommen nämlich deine eigenen Für dich selbst wenn punkt Punkt Punkt also Ja diese Authentizität die Du dadurch natürlich mitbringst ist grandios Für das war dein Weg ja wahrscheinlich auch mit da, um genau das mit reinzubringen.

00:27:14: jetzt für die Menschen, die du begleitest.

00:27:16: Ja und ich finde es auch einen schönen Punkt den Du gerade angesprochen hast dieses Ego.

00:27:21: also meine Perspektive darauf ist dass wir ein gewissen Reife-Prozess im Leben durchlaufen Und dass es auch wichtig und richtig ist erstmal diesen Teil des Egos auszuleben Also dass es eine wichtige Entwicklungsphase ist so wie bei Kindern.

00:27:36: Er hat erst mal auf dem Rücken liegen, beginnt sich zu drehen und dann über das Krabbeln in die Aufrichtung kommen.

00:27:42: Und bitte überspringen nicht das Krebbeln, dass alles aufeinanderaufbaut und für uns da ist!

00:27:50: Also auch hier was ich wieder sagte, in Liebe im Einklang mit sich zu sagen okay... Da hat dieser Teil ganz viel narren bekommen um jetzt zu sagen ok pass mal auf Das mit den Ego können wir jetzt anders machen oder mindestens mal, was ich meinte halt dieses Bewusstseinschärfen.

00:28:08: Ach guck mal!

00:28:10: Was ist denn wirklich meine Wahrheit und was ist denn selbstbestimmt?

00:28:14: Und wo bin ich fremdbestimmt über beispielsweise diese Egoanteile also auch dieses wie ich mich dann auf dem Weg gemacht habe zu hören, zu verstehen du bist nicht deine Gedanken und all dieser Kramen und Meditation Gedanken sind wir wollten nie vorbeifliegen.

00:28:31: das konnte ich ja anfangs alles gar nicht greifen.

00:28:33: Das hat mein Verstand nicht, weil eben da dieses Bewusstsein noch nicht da war oder anders als Perspektive war unsere Gesellschaft dafür gar kein Raum schafft sich mit solchen Dingen in jungen Jahren zu beschäftigen.

00:28:51: Weil es eben auf worum gehts?

00:28:53: Auf dieses Außen, auf dieses Funktionieren die Karriere so eine Strukturen getaktes Dasein ausgerichtet ist.

00:29:03: Wie bist du auf diesen Weg gekommen?

00:29:05: Gab's da irgendwie so den einen Punkt, den du benennen könntest.

00:29:08: Meistens ist das ja nicht so.

00:29:09: Aber manchmal gibt es das eine Buch oder den einen Podcast oder den ein Coach oder was auch immer, wo denkst du Moment mal warte und dann gibts irgendwie so'n Schiff.

00:29:19: Kannst du das bei dir irgendwie beschreiben oder eingrenzen im Leben, wo der Moment gestartet ist, dass du angefangen hast anders zu denken?

00:29:28: Ja ich hab auch lange überlegt gabs diesen einen Moment?

00:29:32: Es war bei mir mehr so ein schleichener Prozess, das ich gehört habe von... es gibt sowas wie Meditationen.

00:29:39: Es gibt eine Meditations-App.

00:29:43: Damit hab' ich begonnen und auch gehört ach mein Mann der hat da schon mal gemacht Und zu der Zeit war ich ja auch viel im Außen und auch sportlich stark unterwegs.

00:29:53: Ich hab's mehr aus dem Konzept Selbstoptimierung Biohacking verstanden.

00:29:58: Boah geil!

00:29:58: Da kann ich noch mehr Leistung rausquetschen wenn nicht jetzt mental Meditiere.

00:30:03: Also so bin ich über diese App gestartet und dann fing es an, dass da so kostenlose Podcasts und Reginare dazu kamen die in der Pandemiezeit immer mehr Raum bekommen haben.

00:30:20: als dieses Außenruhig wurde und das Innen immer lauter weil ich ja nicht immer am außen mich im Freizeitpark des Lebens ablenken konnte begann ich dann das Ganze zu intensivieren.

00:30:32: Also erst, hat ich letztens noch gesagt so wirklich still und heimlich dass es niemand mitkriegt.

00:30:38: Podcasts irgendwelche YouTube Clips und genau so fing das an aber ganz ganz unverbindlich Und dass es dann wirklich konkreter wurde.

00:30:52: da gab's einen lieben Arbeitskollegen meines Mannes Erinnere ich mich noch total, der dann uns zu Hause besucht hat und ich sitze in der Küche.

00:31:01: Mein Mann sagt mir auch übrigens gleich, gleich kommt.

00:31:04: der Guido ist ein Arbeitskollege, der ist ja ausgestiegen und lang nicht mehr gesehen und wollte mal gucken.

00:31:11: Statt sitzt sich da Löffel in meinen Essen und denkt mir so freundlich höflich wie ich bin sag' ich mal hallo und dann kann ich den Raum verlassen.

00:31:20: Und dann war es wirklich im Moment von Da kam eine Aura rein.

00:31:24: Also ich weiß nicht, was dann in diesem Moment in diesen Raum kam.

00:31:28: Bloß ich war so gefesselt von dem wie er auf mich wirkte in seiner Art und von dem was er erzählte über genau diese Seminare die er besucht hat das was sich im Podcast gehört habe Meditation du bist nicht deine Gedanken Transformation Heilung.

00:31:48: Und er hat mir dann aus seinem Erfahrungsschatz erzählt wo ich versucht habe zu verstehen, sag mir was ist passiert?

00:31:56: Was hast du erlebt?

00:31:57: wie macht er das?

00:31:59: und da sagte er mir schon Das kannst du nicht verstehen.

00:32:02: Das ist ein...das passiert in diesem Raum Und das war dann für mich, das hab ich auch erst mal gehört und von darin hat es auch nochmal zwei drei Jahre gebraucht bis sich dann ja selber erstmalig über einen Wochenende auf so einem Meditationsretreat war, wo ich dann tatsächlich in diese körperliche Erfahrung, in das Gefühl und in das Spüren hereingekommen bin.

00:32:27: Wo ich genau dieses ... dieses epische, dieses transformative, dieses heilende, dieses viele Reden von Herzöffnung, wo Ich das gespürt habe!

00:32:38: Und wo ich es so erschüttert und überwältigt war, dass ich erkannt hab okay Also der Kopf, der kann ja ganz viel aus den Büchern auch als Physiotherapeut.

00:32:47: und dann leg ich mal links rechts.

00:32:48: Dann drück ich mal, dann sagt der Patient so, super ist immer so verspannt.

00:32:52: Bloß dass ich da auf einer viel tieferen Ebene gefunden habe, das kam dann schleichend über wenn du mich fragst konkret eben den Bekannten durch wirkliche vor Ort Seminare erst einmal... Auch hier wieder anonym Gruppen, bis ich dann gesehen habe okay in einem eins zu eins kann man ja noch mal viel individueller auf mich eingehen.

00:33:25: Also es war wirklich über mehrere Jahre wo ich mich da hinein entwickelt hab um das zu verstehen und mir selber auch diese Erlaubnis zu geben.

00:33:34: mein Glaubenssatz braucht keine Hilfe.

00:33:39: also Hilfe annehmen ist ja ein Furchtbares Zeichen von Schwäche, ich auf gar keinen Fall.

00:33:45: Also die Schöne und Gutheit, dass ihr die Probleme habt aber ich nicht!

00:33:49: Ich brauche das alles nicht.

00:33:50: Ich kriege das allein geregelt und gelöst.

00:33:53: Super lang super festgefahren will ich nicht mache ich nicht.

00:33:57: totaler Panikmodus wieder des Ego.

00:34:01: Und als sich dann über dieses Langsame die Gruppen auf einmal in meinem ersten eins zu eins war da war ich so überwältigt glücklich und erleichtert, dass ich mir dachte, Claudia, das hättest du früher haben können.

00:34:17: Und auch das

00:34:17: rauchte deine Erlaubnis?

00:34:19: Diese innere Erlaubnissen dieses okay Ich mache das jetzt mal und entscheide mich öffne mich für die Erfahrung eins zu eins oder so.

00:34:26: Aber ja solange da etwas in dir es dir verbietet bewusst oder unbewusst Ja wird das nix.

00:34:34: Und dann war der Schmerz auch tatsächlich so groß, dass nicht mehr anders konnte.

00:34:39: Also mein System innerlich wurde dann so laut, so rebellisch.

00:34:43: Dass es mir auf unterschiedlichste Art und Weise gezeigt hat.

00:34:47: Schöne Gut was du meinst und denkst und willst.

00:34:50: Mal gucken wie lange du diesen Druck im Kessel noch aushalten kannst.

00:34:54: Und deswegen war's eine Frage der Zeit zu sagen okay also entweder gehe ich jetzt dahin und lass mir helfen oder ja... Ich weiß nicht wo es endet oder das ist gelogen?

00:35:08: Ich weiß sehr wohl, wo es endet und das ist ein Punkt, wo ich nicht hin möchte.

00:35:13: Und deswegen war's zum Thema Präventiv ein ... Okay, ich stehe jetzt an der Gabelung.

00:35:18: Ich kann auf gesunde Art und Weise umschlagen oder ich komme in einen Zustand, wo nicht mehr so einfach korrigiert werden kann.

00:35:30: Wo wirklich erst mal Time Out mit tiefgreifenderen Maßnahmen ... mir weitergeholfen wird.

00:35:39: Und das hat mir Angst gemacht und das hat mich dann noch mal in diesem Moment entscheiden lassen, okay was will ich denn?

00:35:47: Und das war ein Nee auf gar keinen Fall.

00:35:49: also ich gehe weg von dem Weg und so unangenehm und anstrengend auch der andere Weg ist lieber gehe ich den aus freien Stücken und gesunderweise

00:36:04: Und dann ist wahrscheinlich ja ganz viel, also mit dieser Erfahrung erst Gruppen.

00:36:07: Dann im eins zu eins Unterstützung ist wahrscheinlich in dir wie so eine neue Welt aufgegangen im Sinne von wow okay ich habe mir jetzt die Hilfe erlaubt und jetzt merke ich dass das hilft wirklich!

00:36:19: Also das stößt vieles in die Ahnen viele neue Impulse viele neue Gefühle viele körperliche außerkörperliche Erfahrungen je nach dem was und wie in welcher Intensität du das erlebt hast.

00:36:31: Das hat dich dann wahrscheinlich ja dadurch schon auch nochmal wieder auf einen neuen Weg gebracht, oder?

00:36:36: Absolut.

00:36:37: Also das waren ganz wundervolle Coaches-Mentoren mit denen ich zusammengearbeitet habe aktuell Zusammenarbeit und ich bin mir sicher es werden noch viele weitere Folgen die mich an den einzelnen Punkten in den unterschiedlichsten Themen unterstützt haben.

00:36:54: Also auch hier, es gibt ja eine Vielzahl um jetzt Beispiele zu geben.

00:36:58: Es gibt ein klassisches systemisches Coaching rein auf kognitiver Ebene.

00:37:03: dann gibts aber auch verschiedene Coaches für den Körper embodiment wo's ins Fühlen reingeht Thema so dieses innere Kind innere Orte in sich finden.

00:37:14: Dann gibts auch spirituell ganz tolle wo du Wo ich in Kontakt kam mit Dingen, die du so vom Außen da nicht verstehst.

00:37:20: Wenn da irgendwelche magnetischen Pendeln über dich schwingen und ... Ich sicherlich auch beim ersten Mal skeptisch dalag und dachte gut, mach' du mal!

00:37:29: Der Verstand war so... Ist klar.

00:37:32: Und der Körper merkt irgendwas und denkst, warum merk ich jetzt was?

00:37:35: Ach du Scheiße!

00:37:36: Genau so okay bin ich noch auf einem gesunden Fahrt.

00:37:38: oder kommen Sie gleich mit dieser mitquersgeschnürten Jacke?

00:37:41: Also auch da... Der Kopf dieses Skepsis, hör mal das ist jetzt echt, du gibst da Geld und Zeit für aus, da darfste niemanden erzählen, dass er dich ja auspendeln lässt.

00:37:50: und auch das habe ich ja nicht zu Beginn gemacht sondern es hat mich dahin geführt Und das habe ich erkannt, wie der Kopf da reingquatscht und dann gesagt okay gut, kopf ich hör dich.

00:37:59: Körper was zeigst du mir?

00:38:01: Und auf einmal erlebe ich eine Veränderung in meinem Körper und merke, aha wir sind ja weit aus mehr als der Körper.

00:38:09: Wenn wir jetzt auf Frequenzen, Quanten, Morphischesfeld und solchen Dinge sprechen, dass darf sie ja gar nicht in einer Schulmedizin oder in der Physiotherapie aussprechen weil es existiert nicht.

00:38:20: Das kann's ja nicht unter Mikroskop sehen.

00:38:24: Das gibt es ja nicht auf Rezept.

00:38:27: Doch habe ich für mich diese Veränderung und diese Wirksamkeit der Gesamtheit erfahren, also ich bin davon überzeugt wir sind nicht nur der Körper, wir sind alles miteinander und das in Einklang bringen.

00:38:45: darunter verstehe ich Ganzheitlichkeit Wenn du mich fragst, es ist ein Team aus ganz, ganz vielen Menschen.

00:38:52: So wie du und aus deiner Arbeit heraus die Leute begleitest, braucht's dann wieder andere Menschen, die zu anderen Teilen begleiten damit du je nachdem was gerade für dich dran ist, für dich in deine Heilung auf deinen Weg, wie auch immer du es nennen magst finden kannst.

00:39:11: Ja, dieses Konzept also die uns zuhören hören mir vielleicht ja schon häufiger mal zu und ich sage es ja immer wieder Körper-, Geist- und Seele gehören zusammen.

00:39:18: Und deswegen fühlte ich mich auch lange begrenzt in der Psychologie einfach zu sagen sorry ich mache jetzt nicht nur Psychologie Ich bin nicht nur für den Geist zuständig sondern ich bin jetzt auch für Körper und alles drum herum um die Seele und die Aura mitzuständig Weil ich weiß wie es funktioniert, weil ich weiß, wie sich's anfühlt und weil ich es kombinieren kann.

00:39:35: Und das ist ja genau das was du gerade sagst.

00:39:37: wir sind einfach so viel mehr als nur ein Teil davon.

00:39:41: Ich selbst war lange Fachidiot deswegen darf ich das so sagen.

00:39:44: also ich hab mich nur auf einen spezialisiert und gleichzeitig in dem Wissen, dass es so viel mehr gibt.

00:39:49: Und in dem wissen wir sich das anfühlen.

00:39:51: wie's ist zu sagen Nö aber ich ignoriere das in meiner Arbeit komplett.

00:39:54: Es macht keinen Sinn und es macht auch unzufrieden.

00:39:57: Also da dann zu sagen hey ich nehme genau diese Konzepte.

00:40:00: alle die du angesprochen hast das Embodiment dieser innere Ort der Innere Garten das innere Kind Das ganze Emotionscode eingeschlossene Emotionen lösen energetisch bla bla.

00:40:09: einfach das als Konzept.

00:40:12: Das ist das ganzheitliche und ich glaube das nachhaltigste Und das sinnvollste in Anfangszeichen für unsere Zukunft.

00:40:20: Dass wir als Fachmenschen, als Fachidioten uns ein bisschen den Blick aufmachen und so sagen okay was gibt es noch?

00:40:27: Was kann ich da in meiner Arbeit mit integrieren?

00:40:30: Ja und dass wir uns dem öffnen und das ja auch miteinander und füreinander da sind.

00:40:35: weil eins ist klar das ist so hoch komplex.

00:40:37: niemand kann alles wissen und alles abdecken und da im Sinne für den Menschen handeln auch wieder aus meiner Zeit in der Physiotherapie zu sagen, okay ich kann nicht in diesem Thema begleiten.

00:40:49: Ich sehe es braucht weiteres!

00:40:51: Ich empfehle dich weiter und nicht dieses...ich bin der Heiler nur bei mir und alle anderen sind ne?

00:40:58: Wie du so schön sagst Fachidioten das nützt nichts das bringt nichts.

00:41:01: Das ist so mein Wunsch dieses.

00:41:04: Es ist ein Miteinander.

00:41:05: Wir sind keine Konkurrenz sondern jeder deckt einen andersartigen Bereich ab um eben das Bunte und das Ganzheitliche für den Menschen zu bieten.

00:41:16: Voll!

00:41:17: Du bist dann ja durch diese Erfahrungen dir selber wahrscheinlich sehr viel leer gekommen, dein Horizont hat sich komplett gesprengt wahrscheinlich erst mal und ich vermute es tut's immer mal wieder noch weil du nach wie vor wahrscheinlich sehr auch mit dir unterwegs bist und für dich deine deine Mentoren, Coaches und dadurch Impulsgeber hast.

00:41:37: Wie verbindest du das für dich jetzt so in deiner Ausrichtung?

00:41:41: In all den Projekten?

00:41:42: ich habe ein paar Sachen vorhin in der Anmoderation auch vorgelesen.

00:41:46: also wie findet das Ganze bei dir irgendwie eine Ganzheitlichkeit?

00:41:50: oder so findet sich auch an deinen Angeboten wieder?

00:41:54: Mhm, genau.

00:41:55: Sehr gute Frage!

00:41:56: Also für mich ist es eine Kombination Wir beginnen mit der Außenwelt Mit dem Kopf, mit diesen Gedanken Dem Hamsterrad, diesem Gedankenkarussell Und finden dann einen Weg.

00:42:07: Als Hauptwerkzeug nutze ich den Atem um In die Ruhe zu kommen Das Nervensystem erstmal in Diesen Zustand Zu versetzen Wo wir beginnen können Zufühlen Tür zu öffnen und zu erkennen Was is denn da in mir los?

00:42:22: um dann in diesem geschützten Raum und Zustand sich langsam schicht, um Schicht dieser Innenwelt anzunähern.

00:42:30: Und auch da verbinde ich eben Körper-, Geist- und Seele miteinander aus der Wissenschaft Physiotherapie, Physiologie, Anatomie über eben im Bodyman Techniken, Breathwork ganzheitlich das wir dann – Ich nenn es Traumasensibel – an die Kernthemen herankommen.

00:42:50: Und hier hebe ich immer hervor, das Schöne und das Wichtige ist.

00:42:54: Unser Körper hat eine exzellente Körperintelligenz als dass er immer nur das zum Vorschein bringt wozu er im Stande ist das zu verarbeiten.

00:43:04: Stichwort des Nervensystems.

00:43:06: wenn wir uns das als ein Container vorstellen wie viel schafft mein Nerven System in diesem Container heute zu halten so schmerzhaft anstrengend Schlimm es sich anfühlen mag, in dem Moment so sicher dürfen wir uns sein dass es nicht uns explodieren lässt sondern viel mehr.

00:43:29: das ist ein langsames Stretchen und Wachsen ist um dann diesen Container kursar werden zu lassen.

00:43:37: über die Zeit.

00:43:39: Also hier ist bei mir eine ganzheitliche Begleitung in exklusiven eins-zu-eins Coachings sowohl online als auch im Präsenz im Kölner Raum die ich eben anbiete.

00:43:51: und nein, es ist kein One Hit Wonder.

00:43:55: Komm einmal!

00:43:56: Dann machen wir da irgendwie AI und Woosawoosh fertig ist sondern es braucht Zeit Es ist ein Lebensweg Und das ist auch wieder total individuell in welcher Frequenz Menschen, also welchen Abständen sie kommen.

00:44:15: Auch hier gibt es keine Pauschalrezeptes.

00:44:16: Es gibt die, die sagen okay ich habe jetzt mal gerade einen akuten Fall da reicht's mir jetzt mal mit dir einmal oder drei Termine oder wir nehmen drei, wir nehmen sechs Monate und treffen uns dann einmal wöchentlich weils für mich grade dran ist um dann wieder I don't know mit mir eine Pause zu machen und woanders weiterzuziehen.

00:44:35: Also das ist mir auch immer ganz wichtig.

00:44:38: Ich begleite meine Klientinnen für die Zeit, die sie mich brauchen um dann selbstständig weiterzugehen und zu wissen okay wenn mein Körper mir wieder signalisiert ich brauche diesen Input.

00:44:51: Dann weiß ich kann ich hier dort und dort wieder andocken

00:44:56: Ja eine Selbstwirksamkeit zu fördern und eine Unabhängigkeit zur Abhängigkeit zum Coach oder Therapeuten sondern du bist frei und unabhängig kannst selbst wirksam und frei entscheiden und weißt wo du mich findest aber Du bist nicht von mir abhängig.

00:45:09: so

00:45:10: ja

00:45:10: Ganz mega schön.

00:45:14: Und dann hast du ja auch dir mal ein Versprechen gegeben und das hat ja jetzt auch Gestalt gefunden, magst du da auch noch ein bisschen was zu erzählen?

00:45:25: Sehr sehr gerne!

00:45:26: Ja dieses geheimen Versprechen, was ich mir in der Uniklinik gegeben habe mit dem Satz wenn ich denn in zwanzig Jahren noch am Leben sein sollte es war im Jahre Dieser Satz mich gefunden, die Dankbarkeit und Demut gegenüber, die ich dem Leben gegenüber zum Ausdruck bringen kann.

00:45:50: Als dass ich jetzt im März diesen Jahres ein Hospizverein gegründet habe den Hospiz-Verein Euler Mara gemeinsam mit sechs weiteren wundervollen Menschen, die diese Vision diesen Ort mittragen damit aus einer Vision Wirklichkeit wird um nämlich ein Ort für Menschen am Ende ihres Lebens in der verletzlichsten Phase, wo auf einmal die Dinge – na ja wie soll ich sagen?

00:46:21: Wo sie eine andere Wichtigkeit bekommen.

00:46:23: Wo wir auf einmal pur werden und uns in unsere Essenz zeigen und auch nochmal unser Leben Revue passieren lassen!

00:46:35: Wie habe ich gelebt?

00:46:36: Was habe ich erlebt und was ist noch zu tun, was ist jetzt offen in dem Wissen.

00:46:44: Das sind meine letzten Momente und meine letzten Atemzüge hier auf diesem Planeten Und für diese Menschen schaffen wir ein Ort wo ja ihre Würde und ihr letzter Wille Berücksichtigung findet Wo sie in Liebe in einem geborgenen, geschützten Raum ihre letzten Stunden verbringen können.

00:47:08: Und wo sie auch wenn du so magst etwas zum Abschluss bringen können damit eben... Auch hier glaube ich an was höres damit die Energie, die Frequenz auf der Erde angerobener wird also dass das was Sie zurücklassen nicht in Schwere und in Last zurückbleibt sondern Ich bin davon überzeugt, dass wir auch noch in den letzten Minuten viel für uns und die anderen, die Angehörigen verändern können.

00:47:39: Und genau das ist jetzt der Grund warum ich hier sitze losgehe und beginne meinen Versprechen einzulösen, nämlich diesen Ort in die Realität zu bringen und dafür Gelder zusammen umeben Stein auf Stein dieses Gebäude zu errichten.

00:48:00: und für mich ist es eine

00:48:02: Art,

00:48:02: ich nenn's liebevoll ein Disneyland wo alles möglich ist.

00:48:07: Und ich stelle es mir so fort dass wirklich ein ruhiger kleiner Raum ist für zehn bis elf Personen und die Individualität ist so im Vordergrund das du dich entfalten kannst.

00:48:20: Das fängt bei der Zimmergestaltung an über eben den Tagesablauf und dass da, der Mensch im Mittelpunkt steht.

00:48:27: Und die Ressourcen außerhalb des klassischen Gesundheitssystems gegeben sind zu sagen okay ich bin die Frau Müller Ich schlafe bis elf um dreizehn Uhr hätte ich gerne Sushi zum Frühstück und weil ich irgendwie keine Zähne mehr habe sitzt jemand zwei Stunden bei mir und reicht mir das Essen an.

00:48:45: und dann sage ich ja Das hat dieser Mensch verdient und das ist nicht nur die Frau Müller, das sind wir alle.

00:48:52: Und dafür gehe ich los und dafür setze ich mich ein.

00:48:55: und da sage ich um wenn der Zimmer lila mit gelben Punkten angestrichen ist für... Ich weiß es nicht einen Tag eine Woche, einem Monat, den dieser Mensch dort lebt dann machen wir dass damit dieser Mensch gesehen wird seinen letzten Willen entfalten kann und genau!

00:49:13: Das beginnt jetzt Gestalt anzunehmen.

00:49:18: Wow, das ist eine so wunderschöne... Es ist ja nicht nur eine Vision sondern es wird ja also es ist ja schon zum Leben erweckt.

00:49:25: das heißt dass dann steht gerade schon aber es ist so schön wie du das beschreibst irgendwie viel Herz zum einen Du reinsteckst aber wie sehr du merkt wie sehr die Menschen auch.

00:49:37: erst dadurch und das auch bis ganz zum Schluss Und das passt zur Spannung zu dem, was du vorhin gesagt hast.

00:49:47: Wir schenken uns nicht nur Anerkennung und Liebe und Applaus für die Dinge, die wir leisten sondern es gibt genauso viel Anerkennen und Liebe für die Momente kurz bevor wir diese Inkarnation verlassen Die Erde verlassen wo wir nichts mehr leisten Sondern wo wir einfach sind in unserer vollen Essenz In unserem vollen Sein und dass auch das genau soviel Ehre und Würde usw.

00:50:11: verdient hat und nicht eben nur dieser Momente von wo Leistung und Tun und irgendwas da ist.

00:50:17: Wow, das finde ich richtig schön!

00:50:20: Ja, ein Ort, wo auch Menschen da sind die diesen Raum halten können für den Sterbenden oder die Sterbene als auch die Angehörigen also auch hier dieses Gefühl von es nicht alleine machen zu müssen Unterstützung zu haben Das ist mir ein großes Anliegen um da in dieser verletzlichen schweren Zeit eben diese, ich nenn's Leichtigkeit dieses Okay.

00:50:46: Ich bin nicht allein damit zu ermöglichen.

00:50:49: Ja?

00:50:51: Wow!

00:50:52: Ich bin sehr, sehr gespannt wie sich das weiter ausgestalten wird und werdet es auf jeden Fall weiter und mitverfolgen.

00:51:02: Und gibt es da irgendeine Möglichkeit, dich damit zu unterstützen?

00:51:06: Wir haben jetzt diverse viele Hunderte Zuhörer und Zuhöhrerinnen.

00:51:10: Gibt's da irgendwie ... Ja, dass man das sich vielleicht schon mal irgendwann anschauen kann.

00:51:15: dann irgendwelche Visionenpläne die da entstehen?

00:51:19: Genau also wir starten diese Woche mit der Sichtbarkeit.

00:51:23: Es gibt eine Website, es gibt ein Instagram-Kanal und es gibt einen Podcast um eben Bewusstsein, Mehrwert für die Menschen zu schaffen zum Thema Tod und Trauer.

00:51:34: Und auch unsere Vision sichtbar zu machen.

00:51:37: Dann ist es ganz klar also das Gebäude wird zwischen drei bis fünf Millionen Baukosten benötigen.

00:51:45: Das heißt in allererster Instanz Fundraising Spendengelder, dass jetzt das wo wir jeden Cent, jeden Euro gebrauchen können, um dann zu sagen okay Jetzt sind wir ready, wir haben die hundert Prozent in der Tasche um eben das Gebäude errichten zu können.

00:52:03: Neben natürlich auch ganz vielen Kontakten.

00:52:06: also dass wir auch da dankbar und froh sind über Menschen die sich dieser Vision anschließen und uns in welcher Form auch immer unterstützen als dass sie Gast im Podcast sein mögen als dass Sie sagen hey ich bin aus dem Fachbereich wenn ihr an den Moment in der Planung seid, dann kann ich aus dem Bereich Palliativpflege juristische Beratung mit unterstützen.

00:52:28: Also das ist ja ein Riesenkomplex und wir freuen uns über jede helfende Hand die sagt dass ja unterstützen wir nicht für uns sondern für diese Menschen die an diesem Ort diese Momente erleben dürfen.

00:52:44: Das ist was uns am Herzen liegt.

00:52:48: Das heißt, wir werden auf jeden Fall alles in die Show Notes packen und alle die zuhören bitte unbedingt mal drauf klicken durchklicken.

00:52:56: Auf der Website bei Insta vorbeischauen im Podcast dann dort vorbei schauen zum das mit unterstützen natürlich auch sehr gerne spenden und da monetär mit unterstützen also eine riesengroße wundervolle Sache die mehr als unterstützenswert ist.

00:53:14: auf jeden fall ich drück dir richtig fest die Daumen dass das ganz schnell weitergehen kann.

00:53:20: Weil es sich viele Menschen finden auf den unterschiedlichsten Ebenen, die das eben mit unterstützen und in die Sichtbarkeit bringen und die das groß machen soll, sodass ihr weitermachen könnt im Planung, im Bauen, im Ausgestalten des Konzeptes und so.

00:53:36: Geniale Sache!

00:53:38: Danke schön, danke dir!

00:53:41: Claudia, bevor ich dir meine obligatorische letzte Fragestelle, natürlich all meinen ersten Stellen Gibt es von dir noch etwas, was du gerne loswerden möchtest?

00:53:51: Was du den Zuhörenden hier noch mitgeben möchtet?

00:53:55: Irgend ein letztes Ampel-Schlusswort.

00:53:58: Was auch immer, was dir gerade noch auf dem Herzen liegt.

00:54:01: Also was mir grade aufm Herzen liegt, das mir einfällt wenn die Zuhörer bis an diesen Punkt dabei geblieben sind beim Podcast dann krieg ich grad Gänsehaut und freue mich bedankbar dass sich diese Menschen auch auf dem Weg gemacht haben etwas in ihn innewohnt, dass sie sagen, da gibt es doch noch mehr.

00:54:19: Es geht auch anders als das wie's bislang war und ich lade jeden ein Kontakt mit sich und seinem Innersten aufzunehmen um sich erst mal aufzuräumen weil ich davon überzeugt bin wenn ich in mir aufgeräumt bin Das was in mir inne wohnt kann ich auch ausstrahlen.

00:54:41: Also das wirkt im Außen und somit können wir dann halt wirklich das Außen verändern, indem ich erstmal beginne mich zu verändern.

00:54:48: Und deswegen... Das ist so das was ja wo ich dankbar und glücklich bin wenn Menschen sich auf den Weg machen um dann die nächsten mit auf diese Reise zu nehmen um dann am Ende in einer Welt zu leben wie wir uns sie alle wünschen eben in einem Miteinander in Friede, in Dankbarkeit und im Glücklichsein Weil schlussendlich das Leben ist ein riesengroßes Geschenk und es wirklich spült einen Wimpernschlag, den wir hier in diesem Körper auf dem Erdball sind bevor das ganze Spiel sich weiter dreht.

00:55:23: Und dass wir da den Moment auch wirklich sehen und wertschätzen.

00:55:26: Und zwar nicht erst wenn wir selber an einem Ort sind wo wir unsere letzten Atem zu nehmen sondern dass wir aktiv uns selbst bestimmt mitgestalten auf unserer Art und Weise Und wie die aussieht, das weiß ich nicht.

00:55:40: Ich weiß nicht wofür du hier bist was du mitgestalten willst, bis dass auch Raum erhält und dass du dich richtig und gewertschätzt fühlst wenn du ein Straßenkünstler bist und uns die Gehwege mit Kreide schön anmalst Dass Du Dich entfalten kannst und damit anderen einen Lächeln auf die Lippen zauberst.

00:56:00: Ach,

00:56:01: was

00:56:02: bist du denn für einen?

00:56:03: Also wer kann das denn schon gebrauchen?

00:56:05: Geht doch mal besser ans Amt.

00:56:06: Lass dich anstellen und sei Beamter!

00:56:08: Nichts gegen die Beamten, die brauchen wir auch.

00:56:11: Was mir wichtig ist, dass die Menschen mit ihrem Herzen das tun, was sie tun und erkennen.

00:56:17: es gibt Wegeunmöglichkeiten sich zu verändern und sein Herz und seine Vision zu leben.

00:56:26: Und das schließt es so schön ab weil damit bist du ja eingeschrieben.

00:56:29: Du hast dich damals für den Weg entschieden der anders war, als man ihn dir vorgeschlagen hat.

00:56:34: In der Schulmedizin war dann klassisch das und das gibt's

00:56:36: jetzt.".

00:56:37: Und du hast ganz klar gesagt,

00:56:39: trotz

00:56:40: der Idee dass wahrscheinlich ganz viele das nicht nachvollziehen können und vielleicht denken so, klar ja was ist bei dir denn los?

00:56:45: Also du musst jetzt so dieses ganz klare ich entscheide mich für meinen Weg und genau das gibts jetzt mal an alle weiter auch wenn es sich vielleicht erst einmal crazy anhören mag was da in dir brennt, welcher Weg da vielleicht gerade da ist.

00:56:59: Aber es lohnt sich so sehr diesem Gefühl und diesen Weg zu folgen weil da so Wunder von der Dinge daraus entstehen und vor allem die Einzigartigkeit von jedem Einzelnen dadurch zur Geltung kommt.

00:57:13: Ja

00:57:13: genau!

00:57:14: Hast du mega schön gesagt?

00:57:15: Also auch von mir nochmal unterstrichen, genau an dieser Aspekt so so schön Bisschen hast du, teilweise hast du mir schon die Antwort auf meine Fragedichtstelle vorweggenommen oder vermute ich.

00:57:28: Denn stell dir vor Claudia wir zwei.

00:57:31: Wir sprechen in vierzig Jahren noch mal miteinander so als Omis hier in unserem Podcast und wir sprechen über die dann vergangenen vierzig Jahre also von heute bis dahin und Ich frag dich ganz getreut im Titel meines Podcasts Quickie mit dem Leben.

00:57:47: Was ist dein Quickie mit dem Leben?

00:57:49: Was ist deine Geschichte, die du mir von den letzten vierzig Jahren erzählen kannst.

00:57:53: Wenn du mir nur eine Story, ein Quickie-Mit dem Leben einer Erfahrung erzählen kann ... Welche wird das sein?

00:58:02: Der Quickie der letzten vierzeig Jahre?

00:58:05: geh los für dich, für deine Träume und Visionen Und probier dich aus Erlebnis steht zu dir.

00:58:15: Genießt das wilde, ja.

00:58:18: Das wilde Gastspiel hier auf diesem Planeten.

00:58:21: und egal wie verrückt, wie unvorstellbar, wie anstrengend, wie schmerzhaft es sein mag mach mit sei Teil des Lebens und entfaltet dich in deiner Einzigartigkeit.

00:58:35: Und wirst du diesen Quickie dann auch erlebt haben?

00:58:38: Ja!

00:58:39: Klar!

00:58:40: Na sicher!

00:58:40: Du doch auch

00:58:41: oder?!

00:58:41: Ich hoffe

00:58:42: absolut!

00:58:42: Also

00:58:43: nicht nur ich geht ja nicht nur mich dass wir alle eben am Sterbebett liegen, beim letzten Atemzug sagen können ja ich habe gelebt und zwar nicht irgendein Leben sondern mein Leben ganz gleich wie das ausgesehen hat.

00:58:58: Und ich bereue nix und sage danke dass ich hier dabei war und ziehe weiter zum nächsten Planeten in die nächste Galaxie, in die nächste Inkarnationen wie du es nennen magst.

00:59:14: Ein wundervolles Schlusswort ein wundervoller Punkt.

00:59:18: jetzt zum Ende, zum Ende des Podcasts.

00:59:23: Und ich danke dir, Claudia, dass du heute da warst, dass so viel von deinen persönlichen tiefen Geschichten, Momenten erzählt hast und uns teilhaben lassen an deinem Weg und dadurch eine riesige Inspiration bist das der Weg auch wenn es vielleicht augenscheinlich manchmal so scheinen mag immer weitergeht Rückblicken doch auch immer irgendwie das Geschenk liegt.

00:59:50: Danke für deinen Sein, danke für das was du gerade noch losgetreten hast und was alles noch durch dich hier auf diese Erde kommen wird.

01:00:01: Schön dass es dich gibt und schön dass ihr alle zugehört habt.

01:00:04: bis hier zu diesem Punkt!

01:00:05: Und ja ich sag danke an Dich, danke an euch alle und wir hören uns hoffentlich nächste Woche zur nächsten Folge.

01:00:13: Kicke mit dem Leben wieder.

01:00:15: Ich danke dir, liebe Melanie für deine Zeit und deinen wundervollen Podcast.

01:00:20: Und auch dein Mehrwert für so viele Menschen da draußen.

01:00:23: Danke für unsere Begegnung und die Zeit!

01:00:26: Das ist auch vielen Dank.

01:00:28: Mach's gut!

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